DIAS-Vorstandsvorsitzender Dr. Dimitrios Argirakos im La Tribune-Interview

Die französische Tageszeitung für Wirtschaft und Finanzen La Tribune sprach am 4.11.2009 mit dem Vorstandsvorsitzenden des DIAS anlässlich des Besuchs der Bundeskanzlerin über die transatlantischen Beziehungen:

"Laut Dimitrios Argirakos, dem Vorstandsvorsitzenden des geopolitischen Instituts DIAS in Düsseldorf, hat Angela Merkel seit 2005 die Beziehungen zwischen Berlin und Washington befriedet. Ihm zufolge wird es auch unter der neuen Regierung keine grundlegende Änderung in der Beziehung zwischen den beiden Staaten geben. Ihr Besuch demonstriere in seinen Augen die Kontinuität des guten Verhältnisses, das Grundlage des transatlantischen Bündnisses ist. Aber sie hat gleichzeitig die Gelegenheit ergriffen, für die USA brennende Themen anzusprechen wie Afghanistan, Klimawandel und Regulierung der Finanzmärkte." (Übersetzung B.W.)

Weiter wird Argirakos mit den Worten zitiert, dass die Gefahr eines Wettbewerbs zwischen den EU-Mitgliedstaaten um die Stellung als bevorzugter Partner der USA bestehe und ein solcher Wettbewerb verhängnisvoll für Europa sei. Der Besuch Merkels in den USA sei mithin als Akt gemeinsamer europäischer Repräsentation zur Stärkung der transatlantischen Achse zu werten.

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(Mit freundlicher Genehmigung von La Tribune)

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